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Vollständig montierter Leckanzeiger an einem Heizöltank
Sicherheitsüberwachung am Heizöltank

Leckanzeigegerät prüfen, warten und tauschen

Ein Leckanzeiger überwacht den Zwischenraum doppelwandiger Tanks und Tanks mit Innenhülle. Wir prüfen die Funktion, suchen Alarmursachen, tauschen defekte Geräte und dokumentieren die Arbeiten.

Fachbetrieb nach AwSV/WHGAlarmursache systematisch prüfenArbeiten dokumentieren

Technik verständlich erklärt

Der Überwachungsraum ist die entscheidende Sicherheitszone

Zwischen äußerer Tankwand und innerer Barriere liegt ein geschlossener Kontrollraum. Das Leckanzeigegerät überwacht dort einen definierten Zustand. Verändert er sich, warnt das System, bevor Heizöl unbemerkt aus der gesamten Rückhaltekonstruktion austreten kann.

Unterdruck-System

Eine Pumpe erzeugt und überwacht einen festgelegten Unterdruck. Bei unzulässiger Abweichung meldet das Gerät eine Störung.

Flüssigkeits-System

Sinkt der Stand der vorgesehenen Leckanzeigeflüssigkeit, löst das System Alarm aus.

Vollständig montiertes Unterdruck-Leckanzeigegerät mit angeschlossenen Überwachungsleitungen
Praxisaufnahme eines vollständig montierten Unterdruck-Leckanzeigegeräts mit optischer und akustischer Alarmfunktion.

Funktionskontrolle

Wartung ist mehr als ein Blick auf die Kontrollleuchte

Maßgeblich sind die Vorgaben der Bauartzulassung und technischen Dokumentation des konkret eingebauten Systems.

Gerät und Anzeige

Betriebszustand, optische Anzeige, akustischer Alarm und elektrische Versorgung kontrollieren.

Überwachungsraum

Druck oder Flüssigkeitsstand sowie die Reaktion auf eine simulierte Abweichung prüfen.

Leitungen und Anschlüsse

Verbindungsleitungen, Armaturen und Anschlüsse auf Zustand und Dichtheit kontrollieren.

Alarmfunktion

Sicherstellen, dass der Alarm eindeutig wahrnehmbar ist und nicht unzulässig außer Betrieb gesetzt wurde.

Fehlerursache

Bei Abweichungen zwischen Gerätefehler, Leitungsleck und möglicher Tankundichtheit unterscheiden.

Dokumentation

Prüfergebnis, Messwerte, ausgeführte Arbeiten und gegebenenfalls Ersatzteile nachvollziehbar festhalten.

Jährliche Wartung: 90–150 Euro netto

Der genaue Preis richtet sich nach Gerät, Zugänglichkeit und Prüfaufwand. Reparaturen und Ersatzteile werden bei Bedarf vorher abgestimmt.

Die Funktionskontrolle ersetzt keine gesetzlich erforderliche Prüfung der gesamten Tankanlage durch Sachverständige.

Alarm am Leckanzeiger

Nicht ignorieren oder dauerhaft abschalten

  1. 1. Alarm ernst nehmen: Gerät nicht vom Strom trennen.
  2. 2. Nicht befüllen: Bis zur Klärung keine Heizöllieferung durchführen lassen.
  3. 3. Sichtbar prüfen: Ohne Bauteile zu öffnen auf Ölgeruch oder sichtbaren Austritt achten.
  4. 4. Fachbetrieb rufen: Gerät, Leitungen und Überwachungsraum prüfen lassen.
  5. 5. Bei Ölaustritt: Zündquellen vermeiden und Feuerwehr beziehungsweise zuständige Stelle verständigen.

Prüfen oder austauschen?

Nicht jeder Alarm bedeutet ein defektes Gerät

Ein Alarm kann vom Leckanzeiger selbst, von einer undichten Leitung oder von einer Veränderung im überwachten Zwischenraum ausgelöst werden. Deshalb wird zuerst die Ursache eingegrenzt. Ein vorschneller Gerätetausch würde eine Undichtheit am übrigen System nicht lösen.

Ist das Gerät technisch überholt, defekt oder nicht mehr passend instandsetzbar, bauen wir ein für Tank und Überwachungssystem geeignetes Ersatzgerät ein, stellen es ein und führen die Funktionskontrolle durch.

Häufige Fragen zu Leckanzeigegeräten

Was überwacht ein Leckanzeigegerät?

Es überwacht den Kontrollraum zwischen zwei Tankwänden oder zwischen Tankwand und Innenhülle. Je nach System wird ein definierter Unterdruck oder der Stand einer Leckanzeigeflüssigkeit kontrolliert. Eine Abweichung löst optischen und akustischen Alarm aus.

Wie oft muss ein Leckanzeigegerät geprüft werden?

Die Funktionsfähigkeit ist nach den Vorgaben der jeweiligen Bauartzulassung beziehungsweise technischen Dokumentation regelmäßig zu kontrollieren; bei üblichen Systemen ist dafür eine jährliche Funktionsprüfung vorgesehen. Diese Kontrolle ist von einer gegebenenfalls vorgeschriebenen Sachverständigenprüfung der gesamten Tankanlage zu unterscheiden.

Was muss ich bei einem Alarm tun?

Alarm nicht ignorieren, Gerät nicht dauerhaft stummschalten oder vom Strom trennen und den Tank bis zur Klärung nicht befüllen lassen. Rufen Sie einen Fachbetrieb. Bei Ölgeruch oder sichtbarem Ölaustritt vermeiden Sie Zündquellen und verständigen zusätzlich die Feuerwehr beziehungsweise die örtlich zuständige Stelle.

Bedeutet jeder Alarm, dass Heizöl austritt?

Nein. Ursache können eine Undichtheit an Innen- oder Außenwand, eine undichte Verbindungsleitung, Flüssigkeitsverlust oder ein Defekt am Gerät sein. Der Alarm bedeutet aber immer, dass Überwachungsfunktion oder Dichtheit fachlich geprüft werden müssen.

Darf ich ein Leckanzeigegerät selbst austauschen?

Gerät, Tankbauart und Überwachungsraum müssen technisch zusammenpassen. Anschließend sind Einstellung, Funktionsprüfung und Dokumentation erforderlich. Arbeiten an fachbetriebspflichtigen Anlagen gehören in die Hände eines Fachbetriebs nach AwSV.

Was kostet die jährliche Wartung eines Leckanzeigegeräts?

Die jährliche Wartung mit Funktionsprüfung kostet in der Regel zwischen 90 und 150 Euro netto. Der genaue Betrag richtet sich nach Gerät, Zugänglichkeit und tatsächlichem Prüfaufwand. Notwendige Reparaturen oder Ersatzteile werden gesondert abgestimmt.

Was kostet der Austausch eines Leckanzeigegeräts?

Das hängt von System, Tankbauart, Zugänglichkeit, Fehlerursache und benötigtem Ersatzgerät ab. Nach Prüfung des vorhandenen Geräts nennen wir, ob eine Wartung ausreicht oder ein Austausch erforderlich ist und welche Kosten konkret entstehen.

Leckanzeiger meldet Störung oder wurde lange nicht geprüft?

Wir prüfen System und Alarmursache vor Ort, führen die Funktionskontrolle durch und tauschen das Gerät nur, wenn es technisch erforderlich ist.